Eine Fernsehserie produziert in virtuellen Welten wie der 3D-Community Second Life(c), verbreitet über das Internet?
Wer hat sich nicht schon darüber geärgert, dass im Fernsehen nichts gescheites läuft? Fernsehserien werden immer flacher und schlechter. Alte Klassiker wie die “Twilight Zone” oder andere spannende Serien werden nicht mehr produziert oder im Deutschen Fernsehen nicht mehr ausgestrahlt.
In Zeiten des Internet, wo inzwischen fast jeder sein eigenes Weblog betreibt, ist die Produktion von Audio- und Videoinhalten sehr viel einfacher geworden. Teure Kulissen und Schauspieler werden nicht mehr gebraucht, schließlich gibt es virtuelle Welten im Internet, die das Bauen und Spielen sehr einfach machen.
SlipStream-Productions will zeigen, dass selbst mit kleinem Budget die Produktion einer Fernsehserie zumindest möglich ist. Als Plattform haben wir Second Life (SL) gewählt, gerade weil die Presse diese Community schon für tot erklärt hat. Wir nutzen SL nicht um wilde Partys zu feiern, sondern als Produktionsplattform. Die Möglichkeiten, eigene Kulissen für einen Film virtuell zu bauen und dann mit virtuellen Schauspielern zu agieren, sind hier ohne großen Kostenaufwand gegeben. Hinzu kommt noch, dass SL auch direkt als Kommunikationsplattform dient, so dass auch Teambesprechungen während der Produktion problemlos möglich sind.
Die vorliegende Fernsehserie “SlipStream” versteht sich als Modellprojekt. Sie soll zeigen, was mit virtueller Produktion auch ohne ein fünfstelliges Budget möglich ist. Die Qualität der Episoden mag vielleicht noch nicht TV-tauglich sein, aber alle Beteiligten haben dieses Projekt lediglich in ihrer Freizeit produziert und kein Geld dafür erhalten.
Selbstverständlich steht unser SlipStream-Productions-Team auch für professionelle Videoproduktionen zur Verfügung. Mit einem vernünftigen Grundbudget können zum Beispiel professionelle Sprecher eingekauft werden, so dass etwa ein preiswert produziertes Werbevideo für kleinere und mittelständische Unternehmen möglich wird.
